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Weiche und harte Linsen

Weiche Kontaktlinsen sind flexibel und passen sich der Form der Hornhaut an. Diese Kontaktlinsen Art wird in den meisten Fällen von Anfang an besser vertragen, da sie die Tränenflüssigkeit aufnimmt und sich dem Auge anschmiegt. Durch die direkte Haftung der Linse auf der Augenoberfläche - sitzen weiche Kontaktlinsen fest im Auge, wodurch sich das Verlustrisiko reduziert. Der weiche Linsentyp schwimmt auf dem Tränenfilm des Auges dadurch spürt man kaum ein Fremdkörpergefühl. Mit einem durchschnittlichen Durchmesser von zwölf bis sechzehn Millimeter ragt der Linsenrand einer weichen Linse bei geöffnetem Auge unter den Lidrand, so dass die weiche Kontaktlinse direkte Haftung mit der Augenoberfläche hat. Die weichen Kontaktlinsen bestehen zu ¼ bis ¾ aus Wasser und sind durch die weiche Beschaffenheit äußerst augenverträglich. Der Tragekomfort von weichen Kontaktlinsen erhöht sich mit steigendem Wasseranteil. Insbesondere sehr dünne, weiche Kontaktlinsen sind spontan und ohne Eingewöhnungszeit verträglich. Der Austauschzyklus weicher Linsen variiert je nach Hersteller und Typ stark und reicht von einem Tag zu mehreren Wochen. Bei weichen Kontaktlinsen ist es besonders wichtig, konservierungsmittelfreie Nachbenetzungslösungen zu verwenden, da sich Konservierungsmittel in die Linse einlagern können.

Harte Kontaktlinsen, auch formstabile Kontaktlinsen genannt, sind eine Art der Korrekturgläser, die direkt auf das Auge gesetzt werden. Formstabile Linsen können sehr genau hergestellt werden und eignen sich gut für ein langfristiges, regelmäßiges Tragen. Eine konsequente Pflege der Linsen ist dabei unentbehrlich. Die meisten formstabilen Kontaktlinsen bestehen aus einem Kunststoff. Die Korrektur einer Kurzsichtigkeit oder einer Weitsichtigkeit ist exakter, und meist sieht der Träger daher schärfer. Zudem kann mit formstabilen Linsen auch eine so genannte Hornhautverkrümmung (Stabsichtigkeit, Astigmatismus) ausgeglichen werden, was bei weichen Linsen nicht oder nur ungenügend der Fall ist. Formstabile Linsen weisen auch eine höhere Sauerstoffdurchlässigkeit auf. Dadurch ist die Versorgung der Hornhaut des Auges besser und die harte Linse kann im Prinzip länger und häufiger getragen werden. Ein zusätzlicher positiver Effekt ist, dass die Linse auf einem dünnen Tränenfilm schwimmt und sich bei jedem Lidschlag kurz nach oben bewegt, um dann sofort wieder auf das Zentrum der Hornhaut zurückzugleiten. Durch die Bewegung wird die Tränenflüssigkeit unter der Linse ausgetauscht und die Sauerstoffversorgung ist noch besser.